4. Anfängerfehler: Erfindungsbewertung versäumt

Die Erfindungsbewertung ist erforderlich, um die Chance auf Patenterteilung sicher zu stellen. Von der Aussicht auf wirtschaftlichen Erfolg über die ausreichende Neuheit bis hin zur Patentierbarkeit gibt es viele Hürden auf dem Weg zum praktischen Patent. Mit einer Erfindungsbewertung können Erfinder diese Hürden besser meistern.

Eine Erfindung sollte zunächst auf ihre Erfolgsaussichten auf Patenterteilung geprüft werden. Darüber hinaus ist anschließend eine Abschätzung auf wirtschaftliche Erfolgschancen der Erfindung vor der Patentanmeldung von großer Bedeutung.

Euphorie sowie mangelnde Erfahrung des Erfinders im wirtschaftlichen sowie juristischen Bereich können leider zu Fehleinschätzungen der Erfindung führen.

Erfindungsbewertung

Wir sind Fachanwälte sowie Patentanwälte und verfügen über die notwendige Klarheit.

Zweck der Erfindungsbewertung

Grund für eine Erfindungsbewertung ist folgender: meldet ein Erfinder ein Patent beim Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) an, so heißt das noch lange nicht, dass das DPMA das Patent auch wirklich erteilt. Jedoch bietet nur ein erteiltes Patent den vollen Patentschutz.

Nicht alle Patentanmeldungen haben die Chance auf ein Patent.

Rechtsanwalt Dipl.-Ing. Michael Horak, LL.M.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine Erfindung im Prüfungsverfahren scheitert, wenn die Abschätzung der Patentierungsaussichten fehlt. Das DPMA stellt beispielsweise fest, dass wesentliche Merkmale der Erfindung keine Neuheit oder keine erfinderische Tätigkeit aufweisen.

Recherche

Mit einer professionellen Patentrecherche können Erfinder ein Scheitern der Patentanmeldung vorbeugen, dafür ist jedoch Patentliteratur erforderlich. Mit einer Recherche können Patentanmelder somit ideellen und finanziellen Schaden abwenden. Eine Recherche dient später ebenfalls für den Aufbau der eigenen Patentstrategie.

Eine Patentanmeldung führt nicht selbstverständlich zu einem erteilten Patent.

Patentanwalt Dipl.-Phys. Andree Eckhard

Kosten-Nutzen-Analyse

Desweiteren sollte das Marktpotenzial der Erfindung geprüft werden. Zu den Vorabarbeiten gehört darum eine Prüfung der wirtschaftlichen Erfolgsaussichten durch eine genaue Kosten-Nutzen-Analyse. Eine solche Analyse zeigt auf, ob mit der Erfindung anschließend wirklich Umsätze sowie Gewinne erzielt werden können.

Erfindungsbewertung

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  • 1. Anfängerfehler: Erfindungsbeschreibung fehlt

    1. Anfängerfehler: Erfindungsbeschreibung fehlt

    Egal ob es sich um eine einfache oder komplizierte Erfindung handelt, eine Beschreibung der Erfindung ist essenziell für die Patentierung. Fehlt die Erfindungsbeschreibung, so hat der Erfinder seinen ersten Anfängerfehler gemacht. Wir helfen Ihnen bei der Beschreibung Ihrer Erfindung. Inhalte der Erfindungsbeschreibung Um die Gedanken zu einer Erfindung auf Papier zu bringen, sollte der Erfinder […]


  • 2. Anfängerfehler: Erfindung zu früh veröffentlicht

    2. Anfängerfehler: Erfindung zu früh veröffentlicht

    Erfinder, die ihre Erfindung vor der Patentanmeldung veröffentlichen, können diese nicht mehr zum Patent anmelden. Der Erfinder setzt seine erfinderische Tätigkeit aufs Spiel, wenn er seine Erfindung nicht geheim hält. Das heißt: in Deutschland muss eine Erfindung zuerst angemeldet werden, bevor sie in irgendeiner Weise veröffentlicht wird. Veröffentlichen raubt Neuheit Bei der Veröffentlichung ist es […]


  • 3. Anfängerfehler: unklare Rechte an der Erfindung

    3. Anfängerfehler: unklare Rechte an der Erfindung

    Erfinder sollten ihre Rechte frühzeitig abklären, wenn sie mit anderen Personen zusammen an einer Erfindung arbeiten. Unklare Rechte bilden ein Streitpotenzial. Macht ein Arbeitnehmer eine Erfindung, so greift das Gesetz über Arbeitnehmererfindergesetz (ArbnErfG) . Rechtsanwalt Dipl.-Ing. Michael Horak, LL.M. Zusammenarbeit definieren und unklare Rechte ausräumen Wenn eine Erfindung von mehreren Erfindern stammt oder mehreren Personen […]


  • 4. Anfängerfehler: Erfindungsbewertung versäumt

    4. Anfängerfehler: Erfindungsbewertung versäumt

    Die Erfindungsbewertung ist erforderlich, um die Chance auf Patenterteilung sicher zu stellen. Von der Aussicht auf wirtschaftlichen Erfolg über die ausreichende Neuheit bis hin zur Patentierbarkeit gibt es viele Hürden auf dem Weg zum praktischen Patent. Mit einer Erfindungsbewertung können Erfinder diese Hürden besser meistern. Eine Erfindung sollte zunächst auf ihre Erfolgsaussichten auf Patenterteilung geprüft […]


  • 5. Anfängerfehler: miserable Strategie zur wirtschaftlichen Umsetzung

    5. Anfängerfehler: miserable Strategie zur wirtschaftlichen Umsetzung

    Entwicklung, Produktion, Marketing und Vertrieb – wenn da der Wurm drin steckt, dann ist auch das Patent für die Katz. Erfinder brauchen daher möglichst früh eine gute Strategie für die wirtschaftliche Umsetzung ihrer Erfindung. Das wirtschaftliche Ziel einer Erfindung ist nämlich sie nach der Patentanmeldung auf den Markt zu bringen und damit Geld zu verdienen. […]


  • 6. Anfängerfehler: missratene Patentierungstaktik

    6. Anfängerfehler: missratene Patentierungstaktik

    Unüberlegtes patentieren kann zu einem finanziellen Risiko führen. Die Patentierungstaktik spielt daher bei Patenten eine wichtige Rolle. Der langfristige Erfolg hängt von der richtigen Platzierung der Schutzrechte ab. Ein Erfinder sollte sein Patentverfahren von Anfang an durchplanen. Patentanwalt Dipl.-Phys. Andree Eckhard Patentierungstaktik abstimmen Eine Patentierungstaktik muss vor allem auf die geplante wirtschaftliche Umsetzung abgestimmt sein. […]


  • 7. Anfängerfehler: DIY Patentanmeldung

    7. Anfängerfehler: DIY Patentanmeldung

    Mit einer do it yourself (DIY) Patentanmeldung schöpfen Erfinder ihren Patentschutz möglicherweise nicht voll aus und verspielen wertvolles Potenzial. Schon Details wie formale Fehler bei einer Patentanmeldung können nämlich die Realisierung des Schutzumfangs gefährden. Um ein Patent ordentlich anmelden zu können sind daher patentrechtliche Fachkenntnisse erforderlich. Zum einen sind fortwährende rechtliche Änderungen zu berücksichtigen. Zum anderen ist für […]


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